Studie der DGE

Was kostet ein Schulessen?

Die aktuelle Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beschäftigt sich mit den Kosten für das Schulessen und will zur Diskussion anregen, um Verbesserungen in der Schulverpflegung zu schaffen.

(Bild: Sebastian Reuter/stock.adobe.com)

Durchgeführt wird die „Studie zu Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung (KuPS)“ in Abstimmung mit dem Nationalen Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) sowie in Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft als Teil von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“.

Kosten für die Schulverpflegung genau analysieren

Ziel ist es, basierend auf den Studienergebnissen, eine Diskussionsgrundlage rund um das Thema Kosten und Preise in der Schulverpflegung zu schaffen und diese so zu verbessern. Dazu sollen unter anderem die Preis- und Kostenstrukturen genau abgebildet sowie der Einfluss des DGE Qualitätsstandards näher untersucht werden. Außerdem gilt es die Wirtschaftlichkeit verschiedener kommunaler Schulverpflegungs-Konzepte aufzuzeigen. Schlussendlich sollen mithilfe der Studie Empfehlungen für Schul-, Sachaufwandsträger und Essensanbieter abgeleitet werden.

Rahmenbedingungen bestimmen die Preise

Der Preis für ein ausgewogenes Mittagessen ist immer abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen der Schule. Dazu gehören unter anderem das Verpflegungssystem oder auch die Anzahl der Kinder, welche das Angebot der Schulverpflegung in Anspruch nehmen. Um einen Vergleich unternehmen zu können, werden im ersten Schritt mithilfe von Modellrechnungen die Kosten für Lebensmittel, Personal, Strom, Wasser usw. ermittelt.
In einigen Bundesländern muss der festgelegt „DGE-Qualitätsstandards“ umgesetzt werden. Die Studie will auch untersuchen, ob damit die Kosten steigen.

In einem weiteren Schritt werden dann die kommunalen Schulverpflegungskonzepte näher betrachtet sowie im Hinblick auf Kosten und Wirtschaftlichkeit untersucht. Welche Konzepte näher betrachtet werden, wird durch eine Befragung der Schulträger ermittelt. Die Kosten werden schließlich wieder anhand von Modellrechnungen ermittelt.

Die Ergebnisse der Studie werden für Herbst 2018 erwartet. Sie sollen gemeinsam mit Schul- und Sachaufwandsträgern diskutiert und insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit beurteilt werden.