Best Case Rehaklinik Möhnesee

1 Jahr Catering mit Bio-Qualität

Gesundes und leckeres Essen in der Dr. Becker Klinik Möhnesee stand für die Patienten und Mitarbeiter der Best Case Rehaklinik Möhnesee im Kreis Soest in den vergangenen zwölf Monaten auf der Speisekarte.

Das Küchenteam vor Ort hat sich dank mit der frischen Küche mit Bio-Anteil wunderbar entwickelt.
Das Küchenteam vor Ort hat sich dank mit der frischen Küche mit Bio-Anteil wunderbar entwickelt. (Foto: Rebional GmbH)

Nun zieh die Beteiligten ein erstes Fazit: „Es schmeckt toll, die PatientInnen und MitarbeiterInnen sind sehr zufrieden.“ Etwa 280 Essen mit 30 Prozent Bio-Anteil werden täglich in der Küche gekocht. Zusätzlich bereitet man jeden Tag frisch und vollwertig 20 weitere Essen mit dem Cook-and-Serve-System für ein AWO-Gästehaus zu.

Ausgewogene Gerichte

„Die Gründe, sich für Rebional zu entscheiden, waren: Transparentes Auftreten, hohe Kompetenz und Erfahrung in Bezug auf regionale Gerichte mit höherem Bioanteil ‒ und auch die persönliche Ebene hat gestimmt. Eine ausgewogene Ernährung trägt zur Gesundheitsförderung bei, und die Nachfrage der PatientInnen, welche einen höheren Bioanteil wünschen, steigt stetig. Auch bei der Klinikauswahl spielt ein ausgewogenes Speisenangebot eine immer größere Rolle. Wir wollten neue Wege in Richtung Individualgastronomie mit dem entsprechenden Management gehen“, erklärt Franziska Lea Reitspieß, Verwaltungsdirektorin der Klinik, den neuen Weg hin zur Bio-Küche.

„Uns geht es um Koch- und Esskultur, nachhaltiges und soziales Handeln und um kreatives sowie professionelles Wirtschaften. Wir wissen, dass der Schritt zu einer Veränderung der hauseigenen Küche hin zu einer frischen Bio-Küche groß ist“, so Klaus Richter, Geschäftsführer der Rebional GmbH. Für die Umstellung muss das Klinik-Team sich offen zeigen. Nur so funktioniert das Projekt reibungslos.

Koch-Therapie im Krankenhaus

Rebional stand bei dem intensiven Umstellungsprozess beratend zur Seite, denn das Küchen-Konzept musste neu entwickelt werden. So wurden im Zuge der Neuorientierung teilweise auch die Geräte und Technik umgestellt. Die Mitarbeiter blieben jedoch die alten, denn es standen keine Personalveränderungen im Raum. Das gesamte Küchen-, Waren- und Einkaufsmanagement sowie viele interne Abläufe wurden effizienter gestaltet. Ein Gemüselieferant und eine Fleischerei aus dem Umland liefern heute täglich frische Lebensmittel.

Für die Therapie der Patienten ist die Ernährung enorm wichtig. „Die Genesung eines Menschen steht immer im engen Zusammenhang mit gesundem Essen. Das kann und sollte natürlich auch gut schmecken und mit Genuss verzehrt werden. Die neuen Speisepläne haben wir gemeinsam mit Rebional konzipiert und diese an die Bedürfnisse unserer PatientInnen angepasst“, erläutert Reitspieß. In der renovierten Küche wird frisch gekocht, Soßen und Brühen werden selbst angesetzt und Dressings oder Fruchtjoghurts eigenhändig zubereitet. Convenience-Produkte kommen nur bis Stufe zwei zum Einsatz. „Unsere PatientInnen können beim therapeutischen Kochen in unserer Lehrküche viel über gesunde Ernährung lernen. Und wir wollen gern Anleitungen für zu Hause mitgeben, um eine weiterhin stärkende und gesunde Ernährung zu fördern“, freut sich Franziska Lea Reitspieß über die Therapiemöglichkeit.

Patienten sind zufrieden

Die neuen Speisepläne umfassen immer drei Menüs, die im Sechs-Wochen-Rhythmus wechseln. Von Vollkost über leichte Vollkost bis hin zu Vegetarischem reichen die Angebote. Spezielle Diäten, Unverträglichkeiten aber auch persönliche Wünsche berücksichtigt die Küche. Ein reichhaltiges Salat-Buffet sowie Obst zum Nachtisch runden das Angebot ab.

„Die Patientenzufriedenheit ist gestiegen und das Essen wird als abwechslungsreich und lecker bewertet. Für uns war Rebional die absolut richtige Entscheidung – aus wirtschaftlicher Sicht und hinsichtlich der Qualität des Essens. Außerdem arbeiten wir sehr konstruktiv und authentisch zusammen“, fasst Franziska Lea Reitspieß die Erkenntnisse aus dem Projekt zusammen.