Ernährungskongress Gut und Nachhaltig

Gemeinschaftsverpflegung für Kinder – gesund und lecker

Anfang März 2019 informierten sich über 230 Interessierte zur gesunden und nachhaltigen Verpflegung für Kindergartenkinder und Schüler in Vallender, Rheinland-Pfalz.

Ernährungskongress Gut und Nachhaltig
(Bild: MUEEF)

Um die Herausforderungen der Gemeinschaftsverpflegung bewältigen zu können, müssen alle an einem Strang ziehen: Kommunen, kirchliche und private Träger, Kita-und Schulleitungen, Verpflegungsanbieter, Eltern, Jugendliche und Kinder.

Die Kongressteilnehmer hatten nach den vielseitigen Vorträgen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Experten begleiteten fünf Werkstätten, in denen man Probleme gezielt ansprach und nach Lösungswegen suchte.

Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten mit

Die Teilnehmer erörterten in Werkstatt Nummer eins mit Anette Feldmann-Keunecke von der Vernetzungsstelle Kita-und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz und Wilhelm Peter Auf der Lake, Küchenchef des Waldorfkindergartens in Diez die Vorbildfunktionen der Verantwortlichen in den Bildungseinrichtungen.

Bioprodukte in Kindertagesstätten und Schulen standen in der zweiten Werkstatt im Fokus. Die Expertinnen Anja Erhart, Ansprechpartnerin für die Bundesinitiative „Bio kann jeder!“ und Ingrid Bier von der Kindertagesstätte Theisbergstegen erläuterten, wie sich der Wunsch der Eltern nach Bio und Regionalität mit den Vorlieben der Kinder vereinbaren lässt – und dies ohne erhöhten Kostendruck.

Frau Hannelore Jacobi, Ernährungsberaterin am DLR Mosel, Frau Bärbel Euler, Ernährungsberaterin am DLR Westerwald-Osteifel sowie Frau Sonja Hamm von der Kita Zwergenvilla in Osann-Monzel und Frau Heike Hennige vom Förderverein der IGS Trier leiteten die dritten Werkstatt. Dabei ging es um die Zwischenverpflegung von Kindern und Jugendlichen.

Ergebnisse der Werkstätten im Plenum vorgestellt

Inhalt der vierten Werkstatt mit Franziska Wieber von der Vernetzungsstelle Kita-und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz und Hildegard Schleßmann-Fister von der Ernährungsberatung am DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück waren neue Verpflegungskonzepte und Wege zur Ernährungsbildung.

Die fünfte Werkstatt lud zu einem offenen Diskurs ohne Vorgabe eines Themas ein. Doris Fey, Vernetzungsstelle Schulverpflegung Rheinland-Pfalz und Katharina Schärfke, Fachreferentin am MUEEF (Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten), moderierten die Veranstaltung. Die Teilnehmer kamen zu dem Schluss, dass Qualifizierungsangebote und entsprechende Arbeitsentgelte der Hauswirtschaftskräfte eine wichtige Stellschraube gegen Fachkräftemangel in der Gemeinschaftsverpflegung sind.

Abschließend wurden die Ergebnisse aller Werkstätten im Plenum Ergebnisse zusammengetragen und noch einmal kurz diskutiert.