Gemeinschaftsgastronomie

Neuer DEHOGA-Vorsitzender: Hans-Jürgen Fiedler

Nachdem sich Helmut Heinz, Airport Cater Service GmbH, in den Ruhestand verabschiedet hat, übernimmt nun Hans-Jürgen Fiedler von der ZDF Casino GmbH den Vorsitz der Fachabteilung Gemeinschaftsgastronomie im DEHOGA Bundesverband. Die Mitgliederversammlung wählte ihn am 21. November 2018 an die Spitze des Gremiums.

Engagiert für die Gemeinschaftsgastronomie in Deutschland: Hans-Jürgen Fiedler (2.v.l.) mit seinem Stellvertreter Andreas W. Ehrich (2.v.r.) und Schatzmeister Anton Schmidt (r.) sowie Markus Berdyszak (l.) und Andreas Vossmöller (Foto: DEHOGA)

Bisher war Fiedler stellvertretender Vorsitzender und seit 2003 im Vorstand der Fahrabteilung aktiv. Als neuen stellvertretenden Vorsitzenden der Fachabteilung wählten die Mitglieder Andreas W. Ehrich, ZF Gastronomie GmbH, der vorher den Posten als Schatzmeister bestritten hatte. Diesen übernimmt nun Anton Schmidt, Gusto Gourmet GmbH, der neu im Vorstand ist. Zu den weiteren Vorstandsmitgliedern gehören Markus Berdyszak, Panorama Hotel und Service GmbH/PANORAMA Catering und Andreas Vossmöller, Evonik Catering Services GmbH, als Beisitzer. Die Kassenprüfer Sascha Witt, Bayer Gastronomie GmbH und Tobias Hechler, Heidelberg Catering Services GmbH, wurden neu gewählt.

Dank an Helmut Heinz 

Jürgen Benad, Geschäftsführer der Fachabteilung, bedankte sich bei Helmut Heinz für sein jahreslanges, erfolgreiches Engagement für die Branche. Heinz gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Fachabteilung. Sie wurde 1999 aus der Taufe gehoben. Heinz kümmerte sich die ersten zwölf Jahre als Schatzmeister um die finanziellen Angelegenheiten der Fachabteilung und hatte seit 2011 den Vorsitz der Fachabteilung inne.

Bürokratische Hürden kritisiert

Auf der Agenda der Jahrestagung standen neben den Wahlen noch viele weitere wichtige Themen. Unter anderem wurden neue gesetzliche Vorgaben wie das Verpackungsgesetz, lebensmittelrechtliche Fragestellungen sowie Maßnahmen zur Sicherung des Arbeits- und Fachkräftebedarfs diskutiert. Die Branche der Gemeinschaftsgastronomie warnt vor immer neuen bürokratischen Hürden und finanziellen Belastungen. Die Gastronomen fordern stattdessen mehr Flexibilität für die Betriebe.

Verbesserung der Rahmenbedingungen

Die Fachabteilung sieht sich als Sprachrohr für die Gemeinschaftsgastronomie. Dementsprechend setzt sie sich für die Verbesserung der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Ziel ist es, möglichst viel politisches Gewicht zu erzeugen, um dafür zu sorgen, dass die Zukunft der Gemeinschaftsgastronomie gesichert wird und nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden kann. Die DEHOGA-Fachabteilung ist mit fast 40 Mitgliedern fester und wichtiger Bestandteil der Welt der Gemeinschaftsgastronomie in Deutschland.